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Vollständige Version anzeigen : Wie gefährlich ist Messina? + Malaria


Marie83
11.10.2009, 12:40
Hallo, ich habe gelesen, dass man in Messina nicht unbedingt aussteigen soll. Wie gefährlich ist Messina?
Denn wir wollten am oberen Krüger Gate einfahren und wollten dann evtl. in Messina übernachten, dass wir so früh wie möglich am Gate sind.

Oder reicht es auch, wenn wir in Pilgrimms Rest (3 Nächte) übernachten und dann durchs ORPEN Gate zum Satara fahren?
In welcher Region sind viele Löwen zu sehen? Kann man das so sagen?

Wie sieht es im September mit Malaria aus?
Sollte man Malaria Prophylaxe einnehmen oder nur MITnehmen und bei Symptomen einnehmen?

Vielen Dank schon mal
Liebe Grüße
Marie

Margi
11.10.2009, 17:42
Hallo Marie
Zu Messina koennen wir Dir keine speziellen Tips geben, aber schau
mal unter www.pafuri.co.za nach, da bist Du nur ca 5 km vom gleichnamigen Kruger Gate Pafuri entfernt und bist Morgens schnell am Gate!
September ist noch keine Regenzeit, Kruger ist jedoch Malariagebiet und eigentlich kann Dir niemand guten Gewissens von einer Prophylaxe abraten!
Wenn Du die Vielfalt des Krugerparks entdecken willst bist Du mit der Route von Nord nach Sued gut bedient. Wir z.B. lieben die Gegend um den Luhuvu River im Norden mit den Fieberbaumwaeldern und den gigantischen Baobabs.
Pilgrims Rest ist etwas weit vom Park entfernt um es als Basis fuer Kruger Trips zu nutzen, jedem das Seine aber wir wuerden dort nicht laenger als eine Nacht bleiben, fuer den Blyde River Canyon z.B. waere Graaskoop besser geeignet! Loewen sieht man ueberall, wir hatten z.B. diese Woche Freitag und Samstag Glueck und hatten an den beiden Tagen zwischen Crocodile Bridge und Satara gleich 8!!! Loewnsichtungen, 2x direkt an einem frischen Kill!
Die Gegend um Satara ist relativ gut um Loewen zu sehen, was natuerlich nicht heisst dass es sie in anderen Gegenden weniger gibt. Wo viel Beute ist da sind auch die Jaeger nicht weit!
Viele Gruesse
Margot & Andy (Nyawuti Safaris)

Tsumeb
11.10.2009, 18:28
Hallo,

war im Dezember durchgefahren und musste tanken. Es war sehr viel Verkehr und Menschen in der Stadt. Habe mich nicht wohlgefühlt.

Malaria ist grundsätzlich auch tödlich, so dass jeder selbst entscheiden muss, ob er Mittel einnimmt oder nicht. Ich tendiere mittlerweile (wieder) zur vorbeugenden Einnahme.

Ich habe aber auch öfters nur ein Stand-by dabei gehabt. Aktiver Schutz über helle und lange Kleidung, Mückenspray, Moskitonetze usw. ist der beste Schutz und sollte in jedehm Fall Priorität haben.

Gruß

Tsumeb

Krause
11.10.2009, 22:42
Hallo Marie 83 und Willkommen im Forum!

Vielleicht wäre es sinnvoll, Du ordnest Deine Fragen und bringst sie dann in einem Thread unter. :)

Im Moment habe ich nämlich Probleme Deinen Fragen/Gedankengängen zu folgen. :confused: In Deinem anderen Thread schreibst Du, Du kommst von JNB. Hier schreibst Du, Du würdest über Musina (Messina) kommen. Kommst Du also aus Simbabwe?! Wahrscheinlich nicht. Also warum solltest Du von Pilgrims Rest über Musina nach Satara fahren? Unterschätzt Du eventuell die Entfernungen? Die Strecke vom Punda Maria Tor bis zum Camp Satara beträgt 240 Kilometer. Bei einer sinnvollen Reisegeschwindigkeit von 25 km/h also etwa 10 Stunden (ohne Pausen). Toröffnung September: 6.00 Uhr - Formalitäten am Eingang etc. Abfahrt vom Tor Punda Maria: 6.30 Uhr - Campschließung Satara im September 18.00 Uhr - d.h. 11.30 Stunden maximal, da darf keine Büffelherde die Straße länger blockieren, keine Löwensichtung darf Dich aufhalten. Was willst Du dann im Park?

Bitte entschuldige wenn das zu deutlich ist aber genau so sieht es aus!

Ansonsten wie Margi schon schreibt, drei Tage Pilgrims Rest sind zwei mindestens aber ein Tag zu viel.

Den KNP von Nord nach Süd zu durchfahren, benötigt sinnvoll zwei Wochen, alles andere ist Gehetze und sinnvoller wäre es dann sich auf einen Bereich zu beschränken.

Löwen kann man sicher überall sehen, die z.Zt. an den Straßen sich am zuverlässigsten zeigenden Rudel gibt es bei Berg en Dal und zwischen Lower Sabie und Skukuza. Eine gute Route für Raubtiersichtungen ist unzweifelhaft die S100 bei Satara, das weiß allerdings fast jeder, so dass dort auch immer das höchste Aufkommen an Fahrzeugen ist, nicht gerade prickelnd, wenn man als 50stes Fahrzeug in einer Reihe steht.


Zu Malariaschutz muss jeder seine eigene Lösung finden. Weder der KNP noch der September sind das gefährlichste Gebiet/Zeit in Afrika. Schutz durch örtliche Mittel (Mylol, Peaceful Sleep), lange Kleidung, selbst mitgebrachte Moskitonetze ist wohl sinnvoller als die chemische Keule im Körper, letzlich muss aber jeder selbst entscheiden. Des weiteren sollte man bedenken, dass die Einnahme eines Malariamittels (z.B. Malarone oder Lariam) die Infektion nicht 100% verhindert, dafür aber eine eventuelle Infektion schwerer erkennbar macht.

Jetzt werde ich mich in deinem anderen Thread noch Deiner Route zuwenden, würde aber demnächst lieber nur in einem Thread antworten.

Gruß,

Krause

Marie83
12.10.2009, 12:02
Vielen Dank für eure Hilfe.
Also die Route über Messina ist natürlich eine alternative Route.
Die Strecke von Pilgrims Rest aus nach Messina und dann ins Satara ist natürlich zu weit. Wir wissen noch nicht genau ob die Route so 100% stehen bleibt und sind für andere Zwischenstopps offen.
Deshalb das andere Thema ;o)