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Vollständige Version anzeigen : Gesundheitsdienstleister und Kostenträger?


SilentBob01
19.02.2008, 15:26
Hallo erstmal.
Ich heisse Boris, bin 26 und bin nach elend langen Suchen gerad auf dieses Forum gestossen - echtes Gold wie mir scheint.
Nun ja, die Informationen die ich suche (und bisher nirgendwo im netzt gefunden habe) sind folgende:

- wie sieht in SA die medizinische Sozialversorgung aus? Wer bezahlt für orthopädiesche Hilfsmittel und vor allem GIBT es orthopädische Hilfsmittellieferanten?

Ich besuche zur Zeit die Meisterschule für Orthopädieschuhtechnik und will kurz bis Mittelfristig nachdem ich den Meister in der Tasche hab aus Deutschland raus. Und da nunmal in meiner Geburtsurkunde Durban steht, wollte ich mal meine Chancen in SA ausloten - Meisteranstellung? oder evtl eines Tages einen eigenen orthopädieschuhtechnik-Betrieb nach deutscher Art? Einlagen wollen se doch überall auf der Welt? ^^

Sind wie gesagt, alles nur Überlegungen - aber es wäre schön, mal ein paar Meinungen von leuten vor Ort zu hören.

Grüsse,
B.Albrecht

Baggi
20.02.2008, 09:18
Hallo Boris,

also ich halte Einlagen nicht unbedingt fuer das, wonach das Land schreit, kann mich aber ja irren. Hier wird meines Erachtens nicht mal auf gutes Schuhwerk Wert gelegt, wenn ich die ganzen Billiglaeden so sehe. Die Schulkinder laufen eh alle barfuss rum (die Weissen noch eher als die Schwarzen)...

Ansatzpunkt um den Markt zu checken, waeren vielleicht die Medical Aids. Vielleicht solltest Du mal mit denen in Kontakt treten - z. B. Discovery Health, Liberty, Old Mutual etc. - die Liste ist endlos. Wenn DIE nicht zahlen, ist eh kein Markt da. Die Suedafrikaner schauen nur auf die Kohle und werden fuer so etwas kein Geld ausgeben. (Dann lieber 'nen neuen Bakkie vor die Tuer :D )

Trotzdem, lass Dich nicht entmutigen!
Baggi

vroni
20.02.2008, 16:00
Ich bin sicher, dass hier Bedarf ist für gute Qualität. Meister gibt es hier übrigens eh nicht. Nimm doch mal mit Orthopädie Ärzten Kontakt auf.

Grüsse
Vroni

SilentBob01
20.02.2008, 20:57
Danke erstmal für die schnelle Antwort.
Und jetzt noch mal im Ernst...ist ja nicht so, das Einlagen meine Hauptbeschäftigung sind. Hab die halt erwähnt, weil da eigentlich jeder weiß was gemeint ist.
Meine Hauptbeschäftigung liegt in der Fertigung von Schuhen für Amputierte, Diabetiker, Rheumatiker und die klassischen Orthopädischen Fälle wie Klump, Spitz, Plattfuss usw.
Und ich denke schon, das es auch da unten, so wie hier, Leute gibt, die ohne orthopädisches Maßschuhwerk garnicht oder nur sehr mühsam gehen können. Sicher wäre das Ziel-Klientel wahrscheinlich nicht aus dem nächsten Township - aber ein Markt müsste vorhanden bzw. zu erschliessen sein....
Und die Idee mit den orthopädischen Ärzten ist natürlich nicht schlecht...wenn sich da einer in der Materie auskennen sollte, dann natürlich ein Arzt...

Und das letzte Mal, das ich die Lage hätte vor Ort checken können, war noch während meiner Lehre...und wer grübelt in dem Alter im Urlaub schon über Berufliche Chancen im AUsland nach ;)

In diesem Sinne, DANKE
B.Albrecht