Vollständige Version anzeigen : Urlaub & Arbeit
Hallo Freunde,
ich habe eine Frage:
Ist es ratsam für einige Tage nach Kapstadt zu kommen und sich dann nach einen Job umzusehen oder ist es ratsamer über das Internet einen Job zu suchen.
G.
Hi,
ein bisschen praeziser musst Du schon werden. Welche Art Job suchst Du? Gehoert Dein Beruf zu denen, die sich fuer ein Quota Work Permit qualifizieren? Hast Du Exceptional Skills? Jobs wachsen hier nicht auf Baeumen und wenn Du fachlich nichts besonderes zu bieten hast, kannste das Ganze sowieso vergessen. Es sei denn, Du bist mit 'nem Call Center Job zufrieden. Davon gibts haufenweise und die Arbeitserlaubnis ist auch kein Problem (corporate work permits - liegen bei denen in der Schublade ;-)
Fuer mich hat's sich gerade auch wieder mit einem in Aussicht gestellten Job erledigt... hab die falsche Farbe :cool: HR muss Quoten erfuellen...
Baggi
bakubong
13.06.2008, 09:14
hab die falsche Farbe :cool: HR muss Quoten erfuellen...
Einer der vielen Gründe, weshalb viele qualifizierten Weißen das Land verlassen.
woelfchen
13.06.2008, 09:34
Einer der vielen Gründe, weshalb viele qualifizierten Weißen das Land verlassen.
Das ist leider wahr.
Wolf
Afrikavenn
13.06.2008, 12:21
Gibt es eine Zahl die belegt wieviel Weisse das Land verlassen haben ?
Habe mal was von 20 % seit 1994 gelesen.
Gruss
Dirk
Gibt es eine Zahl die belegt wieviel Weisse das Land verlassen haben ?
Habe mal was von 20 % seit 1994 gelesen.
Gruss
Dirk
Das weiß ich leider nicht. Ich halte aber viele für paranoid. Wir haben südafrik. Bekannte die wollen das Land velassen. Brgründung: Mit dem Land gehts steil bergab, jetzt müssen sogar weisse Frauen putzen gehen :eek:
bakubong
13.06.2008, 16:18
Das weiß ich leider nicht. Ich halte aber viele für paranoid. Wir haben südafrik. Bekannte die wollen das Land velassen. Brgründung: Mit dem Land gehts steil bergab, jetzt müssen sogar weisse Frauen putzen gehen :eek:
Hmm paranoid ist relativ. Wenn man sich über Jahre beruflich nicht verbessern kann, weil ein irgendwelche Quoten daran hindern, halte ich das nicht für paranoid.
Das mit dem Putzen ist was anderes. Ich kann aber schon verstehen, dass das aus Sicht vieler Weißer ein Abstieg ist, da sie sich vorher nie mit sowas beschäftigen mussten. Allerdings unterschätzen sie das Leben in Europa und anderswo auf der Welt, denn dort putzen auch Weiße. :D
..das Putzen ist anders gemeint: nämlich putzen im eigenen Hause. Weisse können sich zunehmend keine Putzfrau mehr leisten, weil das Leben so teuer geworden ist, vor allem die Kredite fürs Haus und nun noch das Benzin. Da muss man selber putzen - was für Deutsche selbstverständlich ist, für Südafrikaner aber nicht.
bakubong
13.06.2008, 23:10
..das Putzen ist anders gemeint: nämlich putzen im eigenen Hause.
Genau das Putzen meine ich auch. :confused:
Hmm paranoid ist relativ. Wenn man sich über Jahre beruflich nicht verbessern kann, weil ein irgendwelche Quoten daran hindern, halte ich das nicht für paranoid.
Das mit dem Putzen ist was anderes. Ich kann aber schon verstehen, dass das aus Sicht vieler Weißer ein Abstieg ist, da sie sich vorher nie mit sowas beschäftigen mussten. Allerdings unterschätzen sie das Leben in Europa und anderswo auf der Welt, denn dort putzen auch Weiße. :D
Aber genau das ist es was ich meine. Die Südafrikaner mussten sich früher nie einer Konkurrenz stellen. Egal ob Busse, Strände, Warteschlange, immer hatten die Weissen vorrang. Im Beruf und als Farmer, Weingutsbesitzer etc. waren sie unter sich. Keine schwarze Konkurrenz. Die sind das gar nicht gewohnt dass man sich wie auch in Europa oft beruflich über Jahre nicht verbessern kann, dort ist es die Politik, hier ist es halt der Freund eines Golfspartners vom Chef der einem vor die Nase gesetzt wird oder der Cousin der Ehefrau. Lehrstellen werden nur nch Vitamin B (wie Beziehungen) besetzt usw. Das alles haben die Südafrikaner nicht gelernt und stellen sich oft nicht der Herausforderung. Wenn sie dann auswandern und z.B. in Australien ankommen, dann wundern sie sich, dass nicht gleich 10 Aborigines stramm stehen und für sie für einen Appel und ein Ei schuften wollen. Wenn einem Jahrzehnte lang alles in den Hintern geblasen wird, dann fällt man halt bei dem kleinsten Sturm schon um. Ich denke einfach, die meisten Südafrikaner müssten einfach umdenken und nicht nur jammern.
bakubong
18.06.2008, 16:43
Aber genau das ist es was ich meine. Die Südafrikaner mussten sich früher nie einer Konkurrenz stellen. Egal ob Busse, Strände, Warteschlange, immer hatten die Weissen vorrang. Im Beruf und als Farmer, Weingutsbesitzer etc. waren sie unter sich. Keine schwarze Konkurrenz. Die sind das gar nicht gewohnt dass man sich wie auch in Europa oft beruflich über Jahre nicht verbessern kann, dort ist es die Politik, hier ist es halt der Freund eines Golfspartners vom Chef der einem vor die Nase gesetzt wird oder der Cousin der Ehefrau. Lehrstellen werden nur nch Vitamin B (wie Beziehungen) besetzt usw. Das alles haben die Südafrikaner nicht gelernt und stellen sich oft nicht der Herausforderung. Wenn sie dann auswandern und z.B. in Australien ankommen, dann wundern sie sich, dass nicht gleich 10 Aborigines stramm stehen und für sie für einen Appel und ein Ei schuften wollen. Wenn einem Jahrzehnte lang alles in den Hintern geblasen wird, dann fällt man halt bei dem kleinsten Sturm schon um. Ich denke einfach, die meisten Südafrikaner müssten einfach umdenken und nicht nur jammern.
Sicher gibt es viele die viel jammern und keine Eigeninitiative zeigen. Ich denke, es gibt aber mindestens genauso viele, die jung, ehrgeizig und gut ausgebildet sind und einfach nicht vorwärts kommen. Die kommen dann in England an und verdienen das 3- bis 10-fache (haben natürlich auch höhere Ausgaben) und können von der Arbeit nach Hause spazieren und genießen das als neu erworbenen Luxus. Und das obwohl sie ihre Toilette jetzt selbst putzen müssen. Mit Paranoia hat das wenig zu tun, finde ich.
Sicher gibt es viele die viel jammern und keine Eigeninitiative zeigen. Ich denke, es gibt aber mindestens genauso viele, die jung, ehrgeizig und gut ausgebildet sind und einfach nicht vorwärts kommen. Die kommen dann in England an und verdienen das 3- bis 10-fache (haben natürlich auch höhere Ausgaben) und können von der Arbeit nach Hause spazieren und genießen das als neu erworbenen Luxus. Und das obwohl sie ihre Toilette jetzt selbst putzen müssen. Mit Paranoia hat das wenig zu tun, finde ich.
Ich hoffe mal für diese Leute, nachdem sie die ersten Jahre bei Nebel und Dauerregen verbracht haben, dass sie noch genauso positiv denken. Mancher Engländer denkt da ganz anders über sein Land, auch über die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten.
bakubong
19.06.2008, 16:18
Ich hoffe mal für diese Leute, nachdem sie die ersten Jahre bei Nebel und Dauerregen verbracht haben
Ja, das hatte ich ihnen auch gesagt bevor sie umgezogen sind. Aber bisher schlagen sie sich sehr gut. :)
vBulletin® v3.6.3, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.