Vollständige Version anzeigen : Presse Artikel zu Namibia
Zitat: "Namibia gleicht einem riesigen Zoo ohne Zäune. Wer hier mit dem Wohnmobil unterwegs ist, erlebt so manche tierische Überraschung. Gefährlich kann es sein, den Wagen zu verlassen - manchmal schauen den Besuchern Löwen beim Frühstück zu."
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,467504,00.html
Mein Kommentar: hier wird mal wieder heftig übertrieben, wie in allen Artikeln, die der Spiegel in den letzten Wochen über das südliche Afrika gebracht hat. Namibia ist - ganz im Gegenteil - ein Land mit vielen Zäunen, auch in den Game Reserves sind die Camps eingezäunt. Und dass man auf dem Game Drive durch den Etoscha Park nicht aussteigen darf, weiss ja nun wohl jeder. "Tierische Überraschungen" erlebt man allenfalls noch in Botswana. Nun, wenigstens ist das Thema hier absolut harmlos.
Grüsse
Benno
jaja, der Spiegel und das südliche Africa... haben auf jeden Fall eine komische Artikelauswahl in der letzten Zeit... Nunja - schau dir mal die Firma der Autorin dieses Artikels an http://www.kilimann-tv.de ... Die Bandbreite der Themen sagt eigentlich schon alles über sachkundige Berichterstattung aus... Leider...
viele Punkte... *lol*
Seb
Danke für den Hinweis. Hatte gleich den Eindruck, dass der Artikel nicht von einem Spiegel Redakteur stammte.
Benno
Moonwitch
10.03.2007, 17:23
Lieber Benno, ganz so ist es auch nicht. Wir waren vorletztes Jahr 5 Wochen in Namibia unterwegs und haben fast nur 'wild' gecamped. Da kam es schon vor, dass nachts die Loewen nah am Zelt bruellten und morgens die Elefanten am Fruehstueckstisch vorbei liefen. Wenn man wirklich die Natur sucht und nicht diese touristischen Reservate, kann man das durchaus erleben !
Ok, da muss man dann aber ins Kaokoveld und die Himbas belästigen. Oder?
bakubong
10.07.2007, 17:23
Deutscher Urlauber erschossen - Frau entführt
Ein deutscher Tourist ist nur wenige Stunden nach seiner Ankunft in Namibia bei einem Überfall getötet worden. Die flüchtigen Täter nahmen seine Frau zunächst als Geisel, ließen sie jedoch nach einem Unfall zurück.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,493582,00.html
bakubong
22.07.2007, 20:21
Tiere töten als Urlaubsvergnügen
In anderen Ländern verboten, in Namibia erlaubt: Touristen dürfen Giraffen und Antilopen jagen. Die Jagdkunden sind gern gesehen, denn das Land vertritt die Ansicht: Wenn einige Tiere für viel Geld sterben, können die übrigen geschützt werden.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,495852,00.html
bakubong
30.07.2007, 10:16
Ein ziemlich schwacher und überflüssiger Artikel, dennoch:
Auf den Spuren der Südwester
Namibia war 30 Jahre lang deutsche Kolonie, auch fast ein Jahrhundert später ist das wilhelminische Erbe noch sichtbar. Vom Auto aus wirkt das Land wie "Afrika light": Man sieht Nashörner im Busch, durchquert die Wüste - und isst Schnitzel im "Deutschen Haus".
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,493996,00.html
Der Biologe Philip Stander machte kürzlich eine sensationelle Entdeckung in Kaokoland: eine Handvoll Wüstenlöwen hatte in einem abgelegenen Tal überlebt.
Eine Gruppe fand inzwischen den Weg über 15 km Sanddünen ans Meer, wo es immer Robben zu jagen gibt. Das könnte ihr weiteres Überleben sichern, da sie in Dürreperioden nicht mehr auf Vieherden einheimischer Dorfbewohner zurückgreifen müssen. Der Biologe, der die Tiere mit GPS-Funkhalsbändern ausrüstet, meldet den Dorfbewohnern vereinbarungsgemäß jede Annäherung. Ein Löwe, der 10 km entfernt vom Dorf einen Esel riß hatte Glück, denn der Dorfrat stellte fest, dass es ein frei laufender Esel war, der niemandem gehört. Der ausgelesene GPS-Speicher eines alten Halsbandes zeigte, dass ein Löwe eines Nachts eine halbe Stunde durch das Dorf lief, aber dabei glücklicherweise nichts anstellte und unbemerkt blieb.
http://daserste.ndr.de/pages/std/t_cid-4088062_.html
bakubong
21.04.2009, 10:21
Königsberger Klopse am Wüstenrand
Doppelkorn in der Bacchus-Taverne, Fassbier im Brauhaus: In Namibia sorgen deutsche Unternehmer dafür, dass sich ihre Landsleute ein bisschen wie zu Hause fühlen können. Zumindest so lange, bis sie Warzenschweinen und Kudu-Antilopen begegnen - oder die Slums am Stadtrand besuchen.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,619976,00.html
Königsberger Klopse am Wüstenrand
Doppelkorn in der Bacchus-Taverne, Fassbier im Brauhaus: In Namibia sorgen deutsche Unternehmer dafür, dass sich ihre Landsleute ein bisschen wie zu Hause fühlen können. Zumindest so lange, bis sie Warzenschweinen und Kudu-Antilopen begegnen - oder die Slums am Stadtrand besuchen.
...ist doch schön so...was soll daran falsch sein ? Und wenn man die Squattercamps in JHB gesehen hat, schrecken die in Namibia überhaupt nicht mehr ;)
Es reisen halt immer weiter neue Leute nach Namibia. Und manche schreiben dann halt gern und wissen gar nicht, dass alles schon tausendmal geschrieben wurde. Und der Spiegel ist halt auch nicht mehr das, was er mal war und man findet viel Blödsinn und schlecht Recherchiertes drin.
bakubong
24.04.2009, 09:40
Und der Spiegel ist halt auch nicht mehr das, was er mal war und man findet viel Blödsinn und schlecht Recherchiertes drin.
Ich finde die Qualität zwischen Print und Online ist sehr unterschiedlich. Ich führe das mal darauf zurück, dass
1. andere Zielgruppen angesprochen werden
2. unterschiedliche Redaktionen am Werk sind
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